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Gegen Zweifel und Ich-Verlust hilft nur Schreiben. Schreiben, um weitermachen zu können, um zu verschwinden im Schreiben, um dann zurückkehren zu können, zum veränderten Schreiben, dem Schreiben, das der Schrift Fragen stellt. Dem Aufgezeichneten verschrieben sein, und ihm aus exakt diesem Grund misstrauen.

Das habe ich einmal (damals als ich noch schreiben konnte) anlässlich meines Besprechungsversuchs von Hélène Cixous „Meine Homere ist tot…“ geschrieben. Jetzt klingt es wie etwas, das mich wieder auf den Weg bringen könnte. Eher als das Schweigen. Das nicht Schreiben. Ein Vorschlag, den ich nicht einmal wirklich in Betracht ziehen kann. Es ist, als würde man mir vorgeschlagen doch einfach mit dem Atmen aufzuhören, wenn es Schwierigkeiten macht.

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