Schreiben

Loslassen. Unsicherheiten aushalten. Unverständnis eingestehen – transparent, statt allwissend spezialisiert schreiben, und trotzdem das Beste geben. Dann aber eben dazu stehen, das es hier endet. Das Beste, die Erkenntnis, die Expertise.

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Schließlich konnte sie rein gar nichts mehr festhalten, schon gar nicht den Gedanken an ein gelobtes Land. So sehr zitterten ihre Hände, dass alles verschwamm und verschwand. Jede Reihenfolge geriet durcheinander, ohne etwas zu berühren, geschweige denn zu durchdringen.

Frauen, die auferstanden sind

Ich kann nicht wirklich viel anfangen, mit diesem Fest, das wir jetzt feiern. Auferstehung. Was soll ich darunter verstehen? Gestern habe ich zufällig gehört, wie jemand Auferstehung als Metapher für die Hoffnung, dass sich alles jederzeit änder kann, verstanden hat. Das hat mir gefallen. Und es erinnert mich an den bemerkenswerten Bildband „200 Frauen“, in dem die porträtierten Frauen allesamt zeigen, wie sie selbst persönliches Leid auf beeindruckende und außerordentlich inspirierende Weise verwandelt haben. Ein Buch, das wirklich ungeheuer ermutigend ist. Ich durfte es für Fixpoetry besprechen: 200 Arten, der Welt Miete zu zahlen.

Hier gibt es zusätzliche Bilder der Frauen.

Ein weißes Feld – Lucas Cejpek

Ein weißes Feld“ ist Kunstgeschichte, Filmgeschichte, Literaturgeschichte, keine umfassende Abhandlung, eher eine Ansammlung zufälliger Eckpfeiler, an denen entlang die Assoziationen ein Feld beschreiben, weiß, aber aufschlussreich.
Das „Ich“ erscheint dabei als weißes Blatt, ergebnisoffen, oder unmöglich zu erkennen.