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Wie man sich verschreibt. Der Bescheidenheit verschreibt. Oder dem Funktionieren. Sehr viel seltener dem Schreiben. Und wenn, dann schreibt man über die Bescheidenheit und das Funktionieren. Weil das irgendwie man selbst ist. Außer man hätte den Mut, schreibend nach dem zu suchen, was fehlt. Alles in Frage zu stellen. Keine Antworten zu finden, oder sich mit keiner Antwort zufrieden zu geben. Und weiterzumachen. Gerade jetzt. Gerade deshalb. Weil es die Fragen sind, die Lücken und die Unsicherheiten, die Luft zum Atmen schaffen, die so etwas wie Freiheit und Leichtigkeit entstehen lassen, das Gefühl, es gäbe eine Wahl. Wir wären nicht nur verantwortlich, sondern auch frei.