Beschränkung und Überfluss

Form ist Beschränkung. Schreiben Überfluss.

Beides ist notwendig.

Und darum hat Knausgard vielleicht doch nicht Recht, es ist nicht so, dass das Handwerk das Übergeordnete ist, das was die höchste Priorität hat. Sondern die Aufrichtigkeit, bzw. die Balance zwischen Form und Überfließen, zwischen der Flut der Worte und dem engen Steg der das Unsagbare für andere vielleicht nicht nur verständlich, sondern sogar begreifbar macht.

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5 Gedanken zu “Beschränkung und Überfluss

  1. wow liebe elke! genau so sehe ich das auch. und ich erlebe es grade genau so. nicht mit dem schreiben. mit meinen bildern. handwerk dazu habe ich nie gelernt. aber ich gehe auf und fließe über mit meinen fotos.
    und dass du dem im buch geschriebenen widersprichst, das gefällt mir sehr 👍😁 lieben gruß

  2. Ich denke wenn wir alles am übergeordneten Handwerk festmachen würden würden wir den Dilettantismus verbannen & uns selbst um vielen Zauber bringen den das Handwerk oftmals nie schaffte.

  3. Sehr weise Gedanken. Und vermutlich gibt es keine abschließende Definition/Wertung, aber für mich klingt es sehr plausibel. Als Essenz von allem je Gelesenen und Geschriebenen.

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