31. Oktober

Langsam und systematisch müsste man sein Leben durchsuchen. Der Außentemperatur angemessen tasten. Behutsam und flüchtig im Sommer, wie ein kühlender Wind. Zupackend und beherzt im Winter, der Kälte trotzend.

 

 

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13 Gedanken zu “31. Oktober

  1. Ich sehe eine Art Selbstscan vor mir. Weil ich das oft tue. Ein Gedankenscan, ein Gefühlssan. Auch bei mir reagiert er sehr sensibel auf Temperaturen.
    Ich mag deinen Gedankenteppich …

  2. Ich bleibe am „durchsuchen“ hängen. Wonach durchsuchen? Und welches Leben, das gegenwärtige, das vergangene, das zukünftige? Aufgrund dieses Wortes ist dein Text ein Stolperstein für mich, im neutralen Sinne.

    1. Das Durchsuchen lasse ich gelten, das ist in der Tat ein Stolperstein, eine berechtigte Frage, wonach denn eigentlich gesucht werden soll. Übrigens eine Frage, auf die ich keine Antwort habe. Aber das Leben, gerade das zu durchsuchende kann doch gar kein anderes sein, als das gegenwärtige, vergangene und zukünftige in Union, oder?

      1. Ich finde auch (erstmal) keine Antwort, aber genau das ist ja das Spannende, das, was mich nach dem Lesen nicht einfach weitergehen, sondern stolpern und nochmal genau hinsehen lässt. Ich trage deinen Text in seinem ganz speziellen Wortlaut tatsächlich seit heute morgen mit mir rum und sinne ihm nach. Kompliment!

  3. Kommt natürlich auch mal vor, dass einem aufgrund akuter Klimaerwärmung die Pole schmelzen und die Jahreszeiten „verrücken“. Ich werde aus dem Dauerherbst 2014 somit direkt in einen aufknospenden Winter gehen und gehörig die Nase in die Sonne strecken 🙂

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