Die vermeintlichen Lügen des Urverstandes

Wir verdammen die Dämmerung. Während wir die Ideen begraben und dadurch begreifen. Es war einmal ein Mädchen, mit einem roten Stift. Während sie mir mit ihrem roten Stift ein Bärchen malte, starb ihre Mutter. Sie hatte zwei Brüder, die fast identisch aussahen, und von einem Tag auf den anderen erwachsen wurden. Was man so Schicksal nennt, während man verschwindet. Und schwindelt. Und je mehr man schwindet, um so verzweifelter hält man sich an seiner Vergangenheit fest. Kein Wunder, wenn das Gesicht im Spiegel immer fremder wird. Die kleine Frau entfremdet sich und verliert ihr Spiegelbild, um das Gesicht zu wahren. Wie die Dinge auf einmal laufen, wenn man sich erlaubt, sie nicht zu führen. Wohin soll das führen? Als wären wir nicht alle Wasserwesen kurz vor dem Verdursten.

 

 

 

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Leuchten

Die Stimmen stemmen sich gegen die Struktur der Lügen. Die Wahrheit ist ein amorphes Gewebe, abhängig von den Zurufen der Singvögel. Spartanisch ausgestattet. Einsparungen aus Glück und ein Kamel mit blinkenden Augen. Rezensionen der Wirklichkeit. Und kein Wort zuviel. Wildwechsel und Wortwechsel. Beide ungedeckt. Die kleine Frau ist ausgewandert, oder ausgezogen. An mich hat sie dabei nicht gedacht. Das Licht wirft Schatten und trifft, wenn die kleine Frau lacht. Erst muss man sich unabhängig machen von der Größe, dann kann man sich messen mit der Wirklichkeit. (Die Zubereitung eines waidwunden Gerichts). Zweifel an einem Gesicht. Wenn ich Zwiebeln schäle, träumen meine Augen vom Wasser. Von Meerjungfrauen, Nixen und Neptun. Wenn ich den Mülleimer leere, beginnt der Untergang.

Eine bescheidene Warnung des Lebens an meine Vernunft, das Leuchten nicht zu übertreiben.

Erst muss man schwarz sehen, dann kann man die Grautöne zum Leuchten bringen.

Jeder Versuch einer Antwort ist eine Lüge

Das bewundern die Leute, wenn sich einer nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wie er überhaupt hinein gekommen ist, in diese Ruhe, danach fragt niemand. Außer mir. Aber ich frage nur mich. Ich habe keine Stimme. Die Frage zu stellen, würde mich aus der Ruhe bringen, die ich nicht ansatzweise gefunden habe. Ich breche die Dinge ab, wenn sie beginnen eine Richtung zu verfolgen. Ich frage mich nicht, warum ich das tue. Ich bemerke es. Niemand stellt mir Fragen. Jeder Versuch einer Antwort ist eine Lüge.