Abbruch

Nein, ich will nicht. Ich sagte das jetzt immer häufiger. Natürlich nicht laut. Nur zu der Stimme in meinem Kopf. Oder sagte es die Stimme in meinem Kopf zu der, die ich für mich hielt?

Ich verlief mich nicht mehr in meinen Gedanken, weil sie allesamt abbrachen, irgendwo mitten auf dem Weg, nicht einmal vom Weg abkamen, sondern einfach verreckten, endeten, so absolut, als wäre nichts gewesen, kein Brotkrumen vom Weg bis zu diesem Abbruch blieb zurück. Die fraß in atemberaubender Geschwindigkeit die Zeit, der Hund, der Zweifel. Ist auch egal, wie man es nennt, nur schnell muss ich dem einen Namen geben, weil sonst, wie gesagt…

Gerüchte

Die Gerüche. Aber auch die Gerüchte. Wie das eine zum anderen kam. Eine Lücke in der Betrachtung. Ein Freiraum für die Fantasie. Ich hielt mich an und hielt das aus. Im Tor standen zwei Schneemänner, die langsam vor sich hinschmolzen. Mein Kopf war ein Brett auf dem es sich balancieren ließ.