Neun mal eins

Die Wirklichkeit ist unzählbar.

Die Wahrheit unteilbar.

Die Berechnungen nicht zu leugnen.

Was zählt, aber, ist der Rest.

Der Rest, das ist der Unterschied.

Die Zwischenräume in denen Leben stattfindet.

Unberechenbar und regellos.

Oder mikroskopisch klein.

Unsichtbar.

 

Acht mal eins

Eine Bewegung, die in der Beschleunigung zur Ruhe kommt.
Das ist paradox.
Also lebendig.
Eine Gleichung, bestehend aus den unterschiedlichsten Variablen, die alle zu einem identisches Ergebnis führen.
Berechenbar, aber nicht zu fassen.
Wir leben mit dem Bewusstsein der Fassungslosigkeit.
An die Stelle der staunenden Fassungslosigkeit setzen wir Berechnungen, Fragestellungen, die wir für lösbar halten.
Eitle Begriffe, denen wir Glauben schenken, weil sie die Wirklichkeit von uns fernhalten.

Sieben mal eins

Tief bewegt von einer zufälligen Berührung, überließ man das Weitere der Unberechenbarkeit.

Wir sprechen von Nähe.

Verbundenheit.

Also Verwundbarkeit.

Nach dem Gleichschritt.

Der Versuch etwas abzuhängen, von dem man abhängt.

Die Bewegung beschleunigt sich.

Sechs mal eins

Eine Beschreibung ist eine abhängige Größe.

Die Berührung erfolgte zufällig.

Blieb jedoch nicht folgenlos.

Die Berührung bewegte.

Weder vor noch zurück.

Eine Dimension, mit der niemand gerechnet hatte, war Tiefe.

Fünf mal eins

Berechnungen der Vergangenheit sind das Einmaleins des Lebens.Berührungen löschen jegliche Berechnungen augenblicklich aus.

Eine Berührung, die sich in die Vergangenheit richtet, um der Vergänglichkeit zu trotzen, stellt sich als aussichtslos heraus.

Absurd zukunftsarm.

Mithin gegenwartsuntauglich.