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Die wenig geöffneten Augen, und wie das Licht hinein fällt. Fällt und fällt, ohne jemals anzukommen, bevor es dumpf aufschlägt auf einem Boden, der alles schluckt und nichts reflektiert

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Fragen

Warum muss eigentlich immer alles so angewurzelt sein? Und woher kommen die Fragen? Kommt man mit denen auf die Welt? Oder ist es so, dass man alles weiß, bevor man auf die Welt kommt und dann sein Leben lang damit beschäftigt ist, immer mehr zu vergessen? Wie viel kann man überhaupt aussagen mit der Sprache? Mit diesen Worten, die doch andere lange vor mir erfunden haben? Die mich ja gar nicht kannten, nicht erahnen konnten? Und wie groß sind denn überhaupt die Schnittmengen, die uns dazu verleiten zu behaupten, wir würden einander verstehen? Warum brauchen wir dann so viele Worte, die letztendlich doch nur die Illusion sich zu verstehen zerstören? Wenn die Fragen die Wurzeln sind, was ist dann der Boden, in dem sie sich ausbreiten? Und wovor geben sie Halt?