Der Tag danach

Der Tag nach der Lesung. Ich war tatsächlich die Nacht davor und den ganzen Tag sehr aufgeregt. Wird die Auswahl funktionieren? Klappt das Zusammenspiel der Texte? Kann ich das wirklich eine ganze Stunde lang die Moderation übernehmen? Kann ich den Leuten die Texte zumuten? So ziemlich unprofessionelle Fragen. Aber als die Buchhandlung betrat waren tatsächlich schon Gäste da und als ich die ersten Worte nach der schönen Einführung von Marietta gesprochen hatte, legte sich die Aufregung und ich war froh und dankbar meine Texte vorlesen zu können. Texte, die noch einmal eine andere Dimension bekommen, wenn sie gelesen werden. Vor allem ist es immer spannend zu erleben, wie Menschen reagieren auf das, was ich geschrieben habe. Und ganz davon abgesehen macht es mir immer wieder ungeheuer großen Spaß zu lesen, vorzulesen. Zwischendurch etwas zu erzählen und durch die unterschiedliche Blöcke, die ich mir ausgedacht hatte, zu führen, war ungewohnt, und während ich das tat, hatte ich kein Gefühl dafür, wie gut es gelungen ist. Gerade darum bin ich super dankbar, dass ich so ein schönes Feedback am Ende der Lesung bekam. Allen hatte es gefallen, man wünschte sich sogar, dass ich das bald einmal wieder machen sollte, eine Besucherin schlug sogar einen möglichen Veranstaltungsort vor. Und zum Schluss habe ich mit meiner zittrigen Hand Bücher signiert. Okay Bühnen der Welt. Jetzt bin ich für euch bereit.

12 Gedanken zu “Der Tag danach

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