100 Worte. 100 Tage. Tag 14

„jetzt gibt es mich mit den schwarzen hunden die schicken mich

woher sie auch immer lass ich mich führen so leicht an der

leine so geführig gehe ich auf mein fröhliches ende zu.“

Nancy Hünger „4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen.“

Wie die Dinge den Körper anlaufen, wie einen Hafen. Oder ist es der Geist, der überschwemmt wird von Gedanken? Den eigenen und denen anderer? Was ist das, das Ich? Eine unbeantwortbare Frage, die immerzu neue Antworten und Erinnerungen und vermeintliche Besitztümer anhäuft. Unglück auch und Glück manchmal. Wenn es gelingt loszulassen. Die Erwartungen und Enttäuschungen, die Bilder und Poesiealbumsprüche, wenn es gelingt, von all dem abzusehen und wirklich nur zu erleben, was jetzt gerade da ist, der leichte warme Wind auf der Haut, Gedanken, die wie die Wolken am Himmel kommen und gehen. Und ich. Wer auch immer das ist.