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Heute ist sie angekommen, die wunderbare Pfannkuchen Anthologie. Als ich die Straße hinunter ging, sah ich den DHL Wagen am anderen Ende der Straße, also eigentlich in die falsche Richtung fahrend, aber irgendwie hatte ich trotzdem das Gefühl, er hätte heute auch etwas für mich dabei. Und so war es dann auch. Die weiß gelbe mit Petrus Akkordeons Pfannkuchen-Schecken geschmückte Anthologie lag vor der Tür. Ziemlich stattlich ist sie geworden, und weil ich glücklicherweise ein paar Exemplare zusätzlich zum Belegexemplar bestellt habe, kann ich sie mitnehmen auf die nächsten Lesungen.

Mit meiner Arbeit bin ich nicht versöhnt, aber ich setzte jetzt die Prioritäten so, dass alles was mit dem Schreiben zu tun hat, Vorrang hat, und erst dann die Lohnarbeit kommt. Das hilft. Vielleicht nur vorübergehend. Aber es hilft.

Chuck Palahniuk bietet mir jeden Tag mit abgebrochenen Bleistiftfingern seine Hilfe an und immer wieder sage ich: Danke, vielleicht später. Wäre das Buch übersetzt, hätte ich es längst ausgelesen, nehme ich an. Ist das jetzt Respekt vor einer anderen Sprache, eine faule Ausrede, oder die Einsicht, dass ich wirklich nicht so gut Englisch kann, wie ich es gerne könnte?

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