(11)

Dieser Zwang, etwas schreiben zu müssen. Diese Freude, etwas zu schreiben. Alles hat zwei Seiten und keine ist wahr. Mich selbst zitieren. Zitieren und zittern und immerzu den Erwartungen gehorchen und hinterherlaufen und darunter durch kriechen.

Mich daran erinnern, dass man auch einfach mit der Sprache spielen kann, mit ihren Lauten und Klängen, mit Einfällen und Unmöglichkeiten. Dass nicht immerzu alles einen Sinn ergeben muss.

2 Gedanken zu “(11)

  1. Danke, Elke, für diese kleinen Beobachtungen, Gefühle, Gedanken, Wahrheiten, Mutmaßungen!
    Besonders bemerkenswert für mich, dass du es schaffst, an jedem Tag einen Gedanken, etwas der vielen Worte des Kopfes festzuhalten.
    Diesen Ansatz habe ich auch, scheitere aber häufiger, als dass ich Erfolg habe. So bleibt es denn mit schnellen Kurzeinträgen am späten Abend – mit dem Ergebnis der bösen Waage, dem Eintrag eines Termindatums, Uhrzeit, meist sind es Arzt- oder Physiobesuche.
    Du bist mir ein gutes Vorbild in diesen Tagen!

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