8 Gedanken zu “(4)

      1. Ja. War es bei dir nicht wertend gedacht & nur bei mir so angekommen?

        (Wollte übrigens „schlechter“ schreiben nicht „schlecht“)

      2. ich versuche das gerade zu üben, die Dinge zu beobachten und zu benennen, ohne sie zu werten. Und wenn es dann passiert, nachzudenken, ob das meine Einstellung ist, oder ob das „nur“ etwas ist, das ich so gelernt habe. Und fleißig und strebsam, ganz ehrlich, das waren für mich nie, wirklich nie, positiv besetzte Adjektive.

      3. das ist ein unterfangen, mit dem auch ich lange schon befasst bin – also: wertungen kaltzustellen bzw. sie immerhin in ihrer wirkung zu erkennen … ich weiß nicht, ob ein mensch ohne wertungen existieren könnte, eine bestimmte art von bewertungen ist (über)lebenswichtig, hemmend mögen diejenigen sein, die nicht (mehr) in den (aktuell gültigen) lebenskontext passen … das wertungen-thema ist für mich mit der angst-thematik verknüpft, wertungen geben sicherheit, mildern angst … nur so gedankensplitter, ganz unpoliert …
        liebe grüße!

  1. auch etwas, worüber ich viel nachdenke, und worum ich mich bemühe, nicht zu werten in meinen gedichten. ich denke, dass „gute“ lyrik (ha, wertend) möglichst nicht werten sollte, jedenfalls nicht explizit, sondern „zeigen“ – daraus kann ja der/ die lesende dann selbst schlüsse ziehen. oder auch nicht. „pathetisch“ empfinde ich hier durchaus als wertend, eben weil das wort oftmals in einem etwas abwertenden sinne verwendet wird. und irgendwie passt es für mich nicht zur vorangehenden aussage, dass sie „etwas mit sprache“ eher aus dem gefühl heraus mache. allerdings entsteht so hier für mich ein interessanter widerspruch, dem ich nachsinnen möchte… 🙂

  2. Ja, interessant. Pathos ist auch so ein Wort, das sehr belastet ist, da gebe ich dir Recht. Trotzdem heißt es ja erst einmal nur leidenschaftlich. Und wie bei fast allen Dingen kommt es vermutlich auch beim Pathos auf eine gute Balance an. Und vielen Dank für die Einschätzung, liebe Diana, das freut mich sehr.

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