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Ich bleibe stecken. Immer wieder bleibe ich bei dem, was Entwicklung sein müsste, stehen. Statt mich zu entwickeln, stolpere ich, stoße mich an jeder vorhandenen und nicht vorhandenen Ecke. Meine Bewegungen sind selbst eckig. Nichts fließt mehr, keine harmonische Bewegung ist möglich. Müßig zu fragen, was zuerst da war: die körperlichen Einschränkungen, oder die des Denkens, Lebens, Fühlens. Sie bedingen einander. Lange schon tun sie das auf eine Weise, die zu Unbeweglichkeit führt. Zu Stillstand, wo Entwicklung sein sollte. Ein gewaltiger Motor hält diesen Prozess aufrecht. Der Motor heißt Angst.