(22)

Als ich morgens in die Küche komme, sitzt der einbeinige König mit Tove Ditlevsen am Tisch. Sie diskutieren über Methadon , über Abhängigkeit, Selbstvertrauen und Musik. Mich bemerken sie gar nicht. Warum auch? Selbst ich sehe mich nicht. Die Tulpen verwelken auf eine elegant andächtige Art und ich würde mir gerne den Weg weisen, dabei traue ich mir nicht über den Weg, den ich nie als meinen erkenne.

4 Gedanken zu “(22)

  1. diesen text lese ich als dunkle schatzkarte, ein netz von verschlungenen wegen, wieder und wieder zu begehen, bis sie sich endlich entschlüsseln …
    die andächtig welkenden tulpen, die gefallen mir sehr!

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