Tauben im Fenster

Kühl. Heute morgen saß eine Taube im Fenster.

Eine Reise zum Mars dauert über 2 Jahre. Manchmal denke ich an einen möglichen neuen Gedichtband. Nichts ist sicher. Was denke ich, wenn ich nichts denke, was ich zu Papier bringen möchte? Das alte binäre System von richtig und falsch, gut und schlecht. Die vermeintlichen Gegensätze, aus denen die Wirklichkeit besteht. Weniger jammern, härter arbeiten, schrieb Joan Didion, als sie ihre Familie, ihren Mann und ihr einziges Kind, kurz hintereinander verloren hatte. Manchmal beim Schreiben seltsame Momente der Klarheit, denen ich sofort misstraue. Es sieht nach Regen aus.

5 Gedanken zu “Tauben im Fenster

  1. Es wird immer irgendwann wieder regnen. Höchstwahrscheinlich jedenfalls.

    Es hat immer gleich viel Wasser und das Wasser verschiebt sich und manches ist inzwischen so dreckig, dass es sich nicht mehr reinigen lässt. Vielleicht jedenfalls.

    Eigentlich ist dieses Leben ganz schön absurd. Aber ob Joan Didions Satz „weniger jammern, härter arbeiten“ eine allgmein gültige Lösung beinhaltet, bezweifle ich sehr. Punktuell mag es vielleicht funktionieren, aber immer, und für jede Schwierigkeit, und für jeden Menschen? Ich habe da so meine Zweifel.

    Danke, dass du schreibst. Für dich und für uns Leserinnen.

  2. Ja bitte schreibe. Gegen alle Zweifel an!
    Und ja, es wird regnen und es wird die Sonne scheinen, es wird wieder kalt werden. Jetzt ist es schwül.

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