Grenzen – mal wieder

Ein Selbstbewusstsein für die eigene Begrenztheit. Aber innerhalb dieses Selbstbewusstseins, unterschiedliche Möglichkeiten zu entscheiden. Und ganz viele Fragen:

Was hat das eigentlich zu bedeuten, dass ich kaum noch raus will, mit dem, was ich schreibe? Dass ich diesen Drang, es zu zeigen nicht mehr habe? Ist das verletzte Eitelkeit? Wenn ich etwas zeige, ist die Aufmerksamkeit bestenfalls mittelmäßig. Oder habe ich einfach das Gefühl, nichts zu sagen zu haben, was andere nicht viel besser sagen können? Oder fehlt mir der Mut, mich auf eine Sache wirklich zu konzentrieren, und alles andere auszublenden? Die Hingabe zum Schreiben? Die Freundlichkeit gegenüber mir selbst, die mir ermöglichen würde, das, was ich schreibe, einfach so sein zu lassen, wie es ist, ohne permanent zu vergleichen?

6 Gedanken zu “Grenzen – mal wieder

  1. Ich hab mir dein Buch gekauft, aber noch nicht ganz durchgelesen. Es ist wie auch deine Blogeinträge so intensiv und besonders. Es ist für mich kaum verständlich, warum du an dir oder deinem Schreiben zweifelst.

  2. Vielleicht gehört das zum Älterwerden: Die eigenen Grenzen stärker zu spüren. Und dann – ja, und? Oder was anderes. Manchmal denke ich, Schreiben kann sich auch in etwas anderes verwandeln. Oder wieder zurück verwandeln. Oder mal spazieren gehen. Wir sind mehr als unser Tun (Schreiben oder was auch immer). So?

  3. Ja, und manchmal genügt es, sich etwas bewusst zu machen, damit es sich ändern kann.
    Schreiben, das einfach mal eine Auszeit braucht, um Spazieren zu gehen, diesen Gedanken mag ich übrigens sehr.

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