Abbruch

Nein, ich will nicht. Ich sagte das jetzt immer häufiger. Natürlich nicht laut. Nur zu der Stimme in meinem Kopf. Oder sagte es die Stimme in meinem Kopf zu der, die ich für mich hielt?

Ich verlief mich nicht mehr in meinen Gedanken, weil sie allesamt abbrachen, irgendwo mitten auf dem Weg, nicht einmal vom Weg abkamen, sondern einfach verreckten, endeten, so absolut, als wäre nichts gewesen, kein Brotkrumen vom Weg bis zu diesem Abbruch blieb zurück. Die fraß in atemberaubender Geschwindigkeit die Zeit, der Hund, der Zweifel. Ist auch egal, wie man es nennt, nur schnell muss ich dem einen Namen geben, weil sonst, wie gesagt…

6 Gedanken zu “Abbruch

      1. Ich suche gerade gute Lesetipps, ich glaube, ich habe soeben einen bekommen. Dankeschön. Nun warte ich aber auch noch deine Besprechung ab, bin gespannt.

      2. Leider wird das vielleicht noch etwas dauern, ich bin wirklich so begeistert von der großen Kunstfertigkeit und Tiefe und überhaupt von Nancy Hünger, bei solchen Büchern fällt es mir schwer, etwas zu schreiben, weil mir die nötige Distanz fehlt, und vor allem, weil ich fürchte, dem Buch und der Autorin nicht gerecht zu werden.

      3. Okay, dann schaue ich einfach mal, ob ich es mir jetzt schon besorgen kann, wenn du sooo begeistert bist.
        Deine Bedenken/Ängste in Bezug auf die Rezension kann ich ein stückweit nachvollziehen. Ich möchte dich dennoch ermutigen, mit offenem Herzen kannst du gar nix falsch machen 😉
        Ganz liebe Grüße
        Ulli

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