Immer noch Samstag, aber anders

Draußen gewesen, die kalte Luft genossen, den Sonnenschein auch. Gesehen, wie vernünftig die Menschen sind, die Innenstadt fast menschenleer.

Es geht mir besser. Zu einem nicht unerheblichen Maß verantwortlich dafür, ist der Austausch mit geduldigen zugewandten Menschen und dieser Artikel, der mir vor Augen geführt hat, dass es Alternativen zur Verweigerung gibt. Der Fortschritt ist vermutlich wirklich nicht aufzuhalten (obwohl ich mich lange lange relativ inbrünstig genau dieser Einsicht verschlossen habe), viel wichtiger ist aber: man kann sich entscheiden; gegen wirtschaftliche Akkumulation und für persönliche Entwicklung. Und das, kann ich plötzlich denken, könnte doch vielleicht wirklich eine Nebenwirkung dieser Krise sein, dass wir nicht nur im persönlichen privaten Bereich diese Entscheidungen treffen und anpassen können und dürfen, sondern dass es gesamtgesellschaftlich möglich sein könnte. Das ist gerade eine Utopie, die mir wirklich Hoffnung macht.

3 Gedanken zu “Immer noch Samstag, aber anders

  1. Deine Gedanken und Gefühle der letzten Tage kann ich nur zu gut nachvollziehen, denn ich teile sie, mir geht es ähnlich. Dass sich die Menschen, die Gesellschaft angesichts der derzeitigen Krise ändern, denke ich auch. Man wird so auf sich selbst zurückgeworfen und auf das, was zählt. Fragt sich nur, was Wirtschaft und Politik letztlich daraus machen…

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