Schwankungen, Einsichten

Ich kann nicht witzig schreiben über die Tage, wie sie gerade sind, über diese Lage, in der sich täglich, manchmal stündlich etwas ändert. In der ich selbst ständig zwischen Gelassenheit und Beunruhigung schwanke. Diese Zeit ist schon eine sehr besondere. Gab es das jemals zuvor, dass die Wissenschaft eine derart führende Rolle eingenommen hat? Brauchten wir wirklich dieses Virus, um zu erkennen, welche Berufe absolut überlebensnotwendig sind? Können wir tatsächlich lernen aus den Erfahrungen, die wir jetzt machen?

Und draußen blauer Himmel. Frühling.

10 Gedanken zu “Schwankungen, Einsichten

  1. genaugenommen: die Virologen (und dahinter die Pharmaziemafia) und nicht „die Wissenschaft“ haben die Welt übernommen. Und die Politik torkelt hilflos hinterher. Wir Menschen werden zur Schafsherde, über die die „guten Hirten“ wachen, und verlieren unsere Freiheit, selbst zu entscheiden, was für uns lebensnotwendig ist.

    1. Virulogen gehören für mich zur Wissenschaft. Und ich finde es gerade extrem beruhigend, wie entschieden die Politik versucht die Anforderungen umzusetzen. Dass das nicht alles unproblematisch ist, ist doch vollkommen klar, schließlich wissen wir nichts, wir lernen stündlich dazu und sehen erst im Nachhinein, welche Entscheidungen richtig und welche falsch gewesen sind. Und die Freiheit einzuschränken, um die Katastrophe zu verhindern, empfinde ich jetzt in dieser Situation als durchaus angemessen.

  2. Mir ist schlichtweg nicht klar was gerade passiert, ob dieses Virus wirklich so viel gefährlicher als ein Influenzavirus ist, es gibt so viele Statements und Zahlen, dass ich mir kein Urteil erlaube. Wir werden erst im Nachhinein verstehen.
    Ob und was wer lernt ist ebenfalls abzuwarten.
    Liebe Grüße
    Ulli unter blauem Frühlingshimmel

    1. Du hast Recht, ein abschließendes Urteil wird erst retrospektiv möglich sein. Aber dennoch halte ich entschlossens Handeln und im Zweifelsfall eher zuviel Vorsicht als zuviel Entspannung für richtig.

      1. Dagegen spreche ich auch nicht.
        Nachdenklich werde ich nur wenn ich, wie heute lese, dass 2017/18 in der BRD 25.100 Menschen an der Influenza starben, bislang weltweit 7.500 Menschen am Corona-Virus … aber ich weiß eben auch nicht wer dies veröffentlicht, wie seriös diese Zahlen sind, etc.

  3. Ich schließe mich deiner Haltung an, liebe Elke. Letztlich geht es um Vertrauen oder nicht – in diesem Fall eben zur medizinischen Wissenschaftsgilde. Und das habe ich.

    Und ich hoffe, dass wir alle gelassen und besonnen bleiben können.

    Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten Hochkonjunktur, lassen wir uns bitte von ihnen nicht anstecken.

    (Gibt es eigentlich schon eine Verschwörungstheorie, dass sich die Landwirtschaft oder die Supermarktketten das Virus ausgedacht haben? *i’mkidding*)

  4. Die Wissenschaft? Ich seh immer nur den von der Charité 😊Und Gnade Gott dem Staat, der dieses Etwas mit dem großen C aus seinem Biowaffenarsenal gelassen hat. Ich verdächtige exakt drei Staaten, die die EU nicht besonders mögen (und nein, GB ist nicht dabei!)

  5. Noch etwas zur Wissenschaft. Nach Jahrzehnten intensiver Forschung hat sie bislang wenig bis gar nichts gegen Viren ausgerichtet. Sie kann bis jetzt nicht mal einen Impfstoff gegen Warzen anbieten😄

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