Auch Rückblicke verändern sich

Als wir letztes Jahr mit den Jungs Sylvester feierten, wussten wir noch nicht, dass es das vorerst letzte Mal sein sollte, in dem wir gemeinsam das neue Jahr begrüßen.

Das war dieses Jahr auch; ein Jahr der Ablösung. Aber auch ein Jahr der Neuanfänge. Seit dem Spätherbst sind da neue Symptome, die meine Beweglichkeit einschränken. Aber fast gleichzeitig tauchen Methoden und Ideen auf, die helfen könnten, und da ich schon einmal ein Wunder erlebt habe, ist es nicht schwer, die Hoffnung nicht zu verlieren.

Im Ehrenamt neue Supervisionsgruppen, neue Menschen, neue Herausforderungen. Mitglied eines Kollektivs geworden, das sehr ernsthaft versucht, eine gute und umfassende Kulturberichterstattung für unsere Stadt auf die Beine zu stellen. Am Ende des Jahres die absolut schönste Überraschung und Ermutigung. Davon mehr im neuen Jahr.

Die schöne Abschlussveranstaltung der Akademie für Lyrikkritik, und die Möglichkeit auch dieses Jahr an den neuen Workshops teilzuhaben, durch die Pecha Kuchas, und durch einen Kollegen, der im dritten Workshop live dabei ist.  

Mit anderen Frauen schöne Lesungen geplant und ausgeführt. Gutes Publikum, gute Gespräche, gute neue Arbeitsbeziehungen.

Viele Reisen in diesem Jahr, immer ans Meer, zweimal allein mit M., einmal gemeinsam mit den Kindern.

Es passiert so viel. So viel Veränderung, und alles könnte viel leichter sein, wenn ich mich weniger wehren würde. Aber ich glaube, dieses Jahr hat mir sehr viel beigebracht. Auf jeden Fall, die Freude und Neugier auf das neue Jahr!