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Die Lumpen meiner Erinnerung. Gehört einem die Erinnerung, oder eignet man sie sich an? Und was hat das Gehör mit Besitz zu tun?

Kann man irgendwann wieder so gedankenlos im Einklang mit sich selbst sein, wie damals als Kind? Oder ist auch (wieso auch?) das nur eine romantische Vorstellung?

2 Gedanken zu “(20)

  1. Eine beeindruckende Wendung hast du gefunden: „Die Lumpen der Erinnerung“.
    Vogelscheuchen kommen ins Bild, alte Lappen, die zum Putzen verwendet werden, dünne Stellen und Löcher.

    Ich werfe die Lumpen nicht weg, denn erst im Spannungsfeld zwischen Blech und Gold, Lochvlies und Seide wächst mein Empfinden und meine Dankbarkeit für die „guten“ Erinnerungen.

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