III

Vielleicht führt das zu weit. Und auf diese Weise zu nichts.

Die Traurigkeit verkörpern, ihr eine Stimme geben.

„Dass dein Zorn ein Loch sprengt“, steht da. Und dann nichts mehr. Was für ein Zorn? Zorn worauf? Und wo hinein wird das Loch gesprengt?

Vielleicht weil Zorn immer noch etwas ist, das ich bei mir nicht erkenne, das ich mir nicht zugestehe.

Obwohl ich gerade kürzlich erst erlebt habe, wie gut es tut, wie klärend und reinigend es sein kann, wütend zu werden.

Und dann lese ich noch einmal, und plötzlich ist klar, dass das Loch der Widerspruch ist; zwischen Wunsch und Realität, dem, was ist, und dem, was sein sollte.

 

Nach dem ersten besinnungslosen Sturm der Verliebtheit, werden die Narben sichtbar. Es ist nicht voraussehbar, ob sie einander heilen, oder weiter aufreißen werden. Nichts ist absehbar. Genau das ist zuerst ein Abenteuer und dann, wenn sich die Hormone beruhigt haben, eine Unsicherheit, die droht, dir den Boden unter den Füßen weg zu ziehen.

 

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