10 Gedanken zu “(36)

    1. Weil es die andere Seite ausklammert, die Möglichkeit von Erfüllung, Vollendung…
      Ich denke gerne an einen Ausspruch, den ich kürzlich gehört habe, und sehr ermutigend und bereichernd gefunden habe; für die Situation in der wir uns befinden, sind wir vielleicht nicht verantwortlich, aber wir tragen sehr wohl die Verantwortung dafür, was wir daraus machen,wie wir mit den Tatsachen umgehen.

      1. Ich stelle grad fest, wie schwer ich mich je älter ich werde, desto schwerer mit absoluten Begriffen tue. Wahrheit. Grundverkehrt.

        Was du über die andere Seite, das Ausklammern schreibst: Ja.
        Und natürlich haben wir immer die letzte Verantwortung für das, was wir mit dem tun, was ist.

        Dennoch ist mir das irgendwie zu absolut. Da haben zu wenig Eventualitäten, zu wenig Nuancen, zu wenig Ausnahmen drin Platz.

        Vielleicht weil ich zu lange an absolute Begriffen geglaubt habe. Jetzt brauche ich die Zwischentöne.

      2. ich lese hier genau eben das gegenteil von absolut. denn erst durch die übernahme der verantwortung ist ja ALLES möglich. die zwischentöne, das nicht glauben, das wissen, die veränderung, das gefühl, die liebe. eben alles. durch selbstverantwortung.

      3. In den Kommentaren, ja. Es hatte mir im Blogpost gefehlt oder war für mich nicht ganz eindeutig und erkennbar/sichtbar … Deshalb habe ich ja nachgefragt.

  1. … oder vielleicht nur ein teil der wahrheit. unsere eigene, individuelle zukunft sieht so aus, ja. (wie desolat.) aber zumindest haben wir (vielleicht genetisch bedingt?) die illusion, (und vielleicht ist es ja auch so?) dass sie global anders aussieht: jung, frisch und ewig. eine seltsame diskrepanz, die du hier eindrücklich zum ausdruck bringst.

  2. Ich finde auch, „grundverkehrt“ in dem Sinne, dass ich mit diesem Gedanken kein erfülltes Leben führen kann, weil es so desillusionierend ist. Andererseits entsteht die Kostbarkeit des Augenblicks und der Wunsch, seinem Leben möglichst viel Sinnhaftigkeit zu geben, ja gerade aus dem Bewusstsein der Endlichkeit.

  3. „Und das die Zukunft immer das Alter ist. Verfall, Krankheit, Tod. Was die Wahrheit ist, und gleichzeitig ein grundverkehrter Gedanke.“

    … was die Wahrheit ist und zugleich nur einseitige Betrachtung – So würde ich es für mich lösen.

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