2 Gedanken zu “(25)

  1. Ich überlege, ob ich Orte je aufgegeben habe. Ich habe sie durch Umzüge verloren. Durch Trennungen. Durch Berufswechsel. Vielleicht auch durch neue Freund/innen oder andere Gewohnheiten? Mir fällt tatsächlich gerade gar kein Ort ein, an den ich – von mir aus – nicht mehr gehe. Aber vielleicht tut sich hier gerade eine große Leerstelle auf – !?

  2. Gute Frage … – „Aufgeben“ hat in meinen Ohren immer auch einen zukunftweisenden, hoffnungsvollen (Neben)Sinn, ist nicht nur abschließend, sondern auch aufschließend, mindestens offenhaltend, so wie in „einen Brief aufgeben“: da geht etwas, da ist was möglich, das so tut, als wäre es gegangen und als wäre es nicht mehr möglich.

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