Gleichberechtigung

Mich berührt es, wenn ich von Männern höre und lese für die Emanzipation so fraglos zu sein scheint, so selbstverständlich, wie z.B. dieser Seemann, der erzählt, wie er darunter leidet, dass sein Kind monatelang ohne ihn aufwächst, während er auf See das Geld verdienen muss, der sagt, eigentlich wäre ich gerne Hausmann. Oder der Rapper, den ich neulich im Radio gehört habe, der daran verzweifelt, wie er seiner Tochter diese Ungerechtigkeit des „kleinen Unterschieds“ erklären soll. Wohingegen mich diese Schreibweise „Teilnehmer*innen“ nervt.

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