Annehmen der Begrenztheit

Vielleicht könnte das ein Ausweg sein; mehr Verantwortung für mich selbst übernehmen und dem Schreiben wieder seine Freiheit lassen.

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18 Gedanken zu “Annehmen der Begrenztheit

  1. Das klingt nach einer guten Idee, besonders in Bezug aufs Schreiben, das merke ich mir jetzt auch. Vielleicht liegt ja genau hier meine Blockade? Dass ich meinem Schreiben die Freiheit genommen habe?
    Liebe Mützenfalterin, danke für die erneute Inspiration,
    herzliche Grüße, Ulli

    1. Sehr gerne Ulli. Ich brauchte ja auch die Kommentare, um zu dieser Idee zu kommen. Das ist das wirklich Schöne am Netz, das es diese Möglichkeit eines Austausches, einer gegenseitigen Unterstützung gibt.

    1. Eine gute Frage. Obwohl es ja eigentlich zwei Fragen sind. Konjunktiv weil der Zweifel eines meiner Lebensprinzipien ist. Und ich warte vermutlich auf den richtigen Moment, (also nie), oder auf eine Erlaubnis (wer außer mir könnte mir die erteilen) oder noch besser auf eine Garantie…

  2. Wir haben uns weiterentwickelt und dazugelernt und damit auch die Selbstansprüche ins schier Unermessliche und Unerreichbare geschraubt. Das setzt uns Druck auf. Wir selbst machen uns diesen Druck. Deine Gedanken fallen bei mir auf hungrigen Boden. (Und ja, auch ich wünsche mir oft die frühere Spontaneität und diese Fähigkeit, „einfach drauflos zu schreiben“).
    Let’s do it!

      1. Wenn ich beim Schreiben neue Räume betrete, unerwartete Antworten bekomme, wenn ich „ach so“ denke, oder „na sowas“, dann beginnt bei mir die Freiheit. Wenn ich endlich etwas verstehe, wenn ich schön bin oder mutig oder ganz allein. – Man erreicht diese Art von Freiheit, indem man – so stelle ich mir das zumindest vor – nicht immerzu denkt, „ich schreibe“, „ich schreibe“, „ich schreibe“. Schreiben ist ja eigentlich fantasieren, ausdenken, nachdenken, berichten, dokumentieren, abwägen, suchen, finden. Für mich ist schreiben fast immer anstrengend. Nichts, was ich dringend gerne mache. Aber etwas, was ich gewohnt bin. Da fällt mir ein, ich habe auch eine Freiheit beim Spülen. Doch, das meine ich jetzt ernst. Ich erreiche sie dort durch die Entscheidung, den Mist jetzt zu erledigen. Und wenn ich dabei bin, fantasiere ich vor mich hin, denke mir Sachen aus oder denke über Sachen nach. „Einfaches Drauflosschreiben“ – ich bin mir nicht sicher, würde aber mal vermuten, dass es das gar nicht gibt. Was von außen so aussieht, ist oft ein ewig langer Denkprozess, der – quasi gereift – aufs Papier gebracht wird.

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