Behauptung

Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst. Ich bin gerettet. Deine Worte sind verloren. Ich bin ein Nachahmer, der jeden Satz mit ich beginnt. Jemand, der sein leeres Tagebuch sorgfältig versteckt. Ich trage schwer an der Behauptung, mich nicht an meine Träume erinnern zu können. Diesen Traum, in dem Feuer vom Himmel fällt. Und eine sterbende Mutter noch einmal die Hand nach mir ausstreckt.

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2 Gedanken zu “Behauptung

  1. Was für ein Text!
    Wer findet sich hierin nicht wieder? Er/sie werfe den ersten Ste… äh, die erste Schutzbehauptung!

    Und erneut muss ich an einen Songtext denken.

    (Und auch an einen bereits bestehenden Songtext, in welchem sich mein Lieblingrockbandleader von Floskel zu Floskel hangelt. So ähnlich ließen sich deine Schutzbehauptungen ad absurdum führen.)

  2. jemand, derdie sein volles tagebuch versteckt. und dann die allseits sterbenden ausgerechnet auch noch die mütter. sein leeres, ihr leeres. frage mich schon oft, wieviel an zwischenzeiten es noch braucht bis hin zur klärung. aber ich kann nicht solange aufs feierabendbierchen verzichten. niemand honoriert soetwas, bevor nicht selbst: alles ausgeräumt und mit allem einen frieden abgeschlossen. /herzlich, schneck

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