Happy End

Etwas trifft ein, trifft zu. Während es eintrifft, beginnt es bereits zu verschwinden. Zunächst hast du keine Ahnung davon und lässt es geschehen. Du bist unglücklich, wenn du unglücklich bist und glücklich, wenn du glücklich bist. Alles im Moment. Später denkst du darüber nach, planst voraus, versuchst deine Gefühle zu beherrschen, willst das Glück mit Gewalt festhalten und dem Leid mit allen Mitteln aus dem Weg gehen. Irgendwann kannst du deine Gefühle weder wahrnehmen noch unterscheiden. Da ist nur ein dumpfer Schmerz, ein Ungefühl. Und all die Erinnerungen wie Nadelstiche.

Vielleicht gelingt es dir nach und nach loszulassen und zuzulassen, ein jegliches zu seiner Zeit. Du machst dich bereit, zu sterben. Und willst nichts hinterlassen, außer einer unverwüstbaren Liebe für alles, was lebt.

Das ist keine Gerechtigkeit und keine Sanftmut, keine Vernunft und Voraussicht. Kein Märchen und kein Happy End.

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2 Gedanken zu “Happy End

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