Verschwinden

Das Verschwinden, das vielleicht die Essenz unseres Lebens ist. Denn von Anfang an verschwinden Teile von uns. Das Kind, mit dem wirren Haar, das bei der Fotografin keinen Kamm bekam, weil das angeblich unhygienisch ist, ist heute, an diesem Tag im Juni 2017 ebenso verschwunden wie die kleine Elke mit den raspelkurzen schwarzen Haaren, die ihrer Mutter, die auf einem Klappstuhl auf dem Zeltplatz sitzt, die Puppe entgegenstreckt.

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4 Gedanken zu “Verschwinden

  1. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.
    Hier ist oft von der Vergangenheit die Rede.
    Ich denke die Zeit, ein Leben kann man sich wie ein Meer vorstellen, welches unendlich ist, du bist Kapitän auf deinem Schiff.
    Es gibt Kapitäne die schauen nur zurück, bei voller Fahrt.
    Andere die schauen nur ins Mobile, manche star geradeaus. Andere nur zur Seite.
    Sinnvoll ist es alles im gleichwertigen Blick zu haben.
    Die Bewegung welche das Schiff hinter sich lässt verteilt sich ins unendliche.
    Die ist in der Gegenwart entstanden. Und die Zukunft zeigt neue Bewegungen an. Den das Schiff hat die Maschine auf volle, halbe oder langsame Fahrt.
    Wenn die Sonne vorne am Big aufgeht sollten wir sie nicht hinten am Heck suchen😉

  2. Ich glaube, es ist noch da, dieses Kind, solange wir leben und uns erinnern (wenn auch unkonkret). Aber spätestens in 200 Jahren weiß niemand mehr, wie wir fühlten.
    Ich finde das okay und es relativiert, wenn ich solche Gedanken denke, meine Probleme etc..

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