Fragmente

Die Fragmente. Und diese unbegreifliche Angst davor, sie zusammen zu fügen.

Vieles scheint noch wie früher, obwohl es längst ganz anders ist. Und was weh tut, ist weder das früher, noch das jetzt, sondern dieses dazwischen hängen. Diese Zerreißprobe.

Die Trennung, die ja da ist von Anfang an. Überspielt. Eine Zeitlang geht das gut. Aber dann. Die Wunde bricht erneut auf, die Brücke (aus Liebe, aus Bedürftigkeit, aus Leichtsinn?) stürzt ein. Der Abgrund. Das ist man selbst. Dieses Puzzleteil, das nicht weiß, wohin es gehört, das aus jeglichem Zusammenhang gefallen ist. Isoliert. Sinnlos. Allein.

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4 Gedanken zu “Fragmente

  1. So fühle ich mich gerade auch, wie ein Puzzleteil, das aus dem Gefüge gefallen ist und den Platz nicht mehr findet, nicht schön! Aber toll von dir formuliert, danke, mit Tränen…
    herzlichst
    Ulli

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