10. Februar

Ich bin mir abhanden gekommen, sagt die Frau, und lächelt in verständnislose Gesichter. Eine Zeitlang verstummen die Gespräche, werden nicht wieder aufgenommen.

Sie sieht sie an. Die freundlichen, ansehnlichen Gesichter. Gesichter, die eine gewisse Überforderung spiegeln.

Als die Gespräche zögerlich und leise wieder aufgenommen werden, erhebt sie sich, grüßt zum Abschied.

Und geht.

Der Punkt ist, dass ich tagelang darüber nachdenke, ob ich das ins Netz stelle, oder nicht. Das ist genau das Loch, in dem ich mich immer wieder um mich selbst drehe, weder ganz aufhören zu wollen, zu bloggen, noch einfach einzustellen, was mir eben so aus den Fingern fließt.

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