(54)

Ich stellte mir Aufgaben und scheiterte daran. Das Problem war: ich stellte sie mir nicht vor. Ich stellte sie über mich. Ich nahm es in Kauf, dass an jeder Aufgabe der Gedanke hing, ich könnte daran scheitern. Und gleichzeitig zu wissen, den Mut, um aufzugeben habe ich nicht.

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2 Gedanken zu “(54)

  1. Das kommt mir sehr bekannt vor, auch, dass man (in dem Fall dann ich) sich (mir) das Aufgeben nicht zumuten will, weil der Mut aus der „Niederlage“ zu wachen (mir) in dem Moment abgeht. Das Problem ist eben auch, dass Verantwortung, auch die für das Schaffenkönnen, oft Angst macht und unbequem ist, so dass das einkalkulierte „Scheitern“ eine Art sicheren Hafen darstellt. Aber gerade das macht den ganzen Prozess wieder menschlich.

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