Verlieren und Finden, Ohnmacht und Liebe

Ich frage mich, wie ich immerzu von mir selbst schreiben kann, vom Verlieren und Finden und wieder verlieren, wenn kurz zuvor 49 Menschen in einem Club erschossen wurden, wenn kurz danach ein Polizist und seine Frau ermordet werden, und ein traumatisiertes dreijähriges Kind zurückbleibt. Wenn wieder wenig später, Jo Cox, die für Toleranz und Gerechtigkeit kämpfte, auf offener Straße ermordet wird. Warum es mir nicht gelingt, wütend zu werden, verzweifelt meinetwegen. Aber es reicht nur zur Resignation. Dazu im Kleinen weiter zu machen. Dem Hass, dem Terror, der Angst und der Hilflosigkeit immer wieder Liebe entgegen zu setzen. Und, so egoistisch und infam es auch ist, dankbar sein dafür, dass es meine Familie nicht getroffen hat.

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Sterbebett

Ein unglaublich berührender Bericht über das Sterben einer Mutter, die von ihren Kindern auf ihrem letzten Weg begleitet wird.