Anne Sexton

Ich lese ein Gedicht von Anne Sexton und es ist nicht notwendig, irgend etwas zu verstehen, weil ihre Worte mich treffen. Sie ersteht auf, ist lebendig für diesen Moment und es ist ihre Stimme, die mir das Gedicht vorliest, mit einem schmerzlichen Lächeln. Ganz kurz sehen wir uns an, bevor sie wieder verschwindet.

Anne Sexton lesen, ist den Tod berühren, die eigenen Wunden aufreißen, keinen Trost erwarten und in dieser Trostlosigkeit etwas einmaliges zu finden. Vielleicht so etwas wie Wahrheit.

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