(14)

Ich verliere mich in zweideutigen Beschreibungen vom Meer. Verstecke mich hinter Vorbildern, hinter: so will ich sein. So lange, so routiniert, dass ich mich längst nicht mehr erkennen kann.

 

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3 Gedanken zu “(14)

    1. Eine gute Frage, die zweite ;-). Zur ersten gibt es nur die Gegenfrage: warum sollte es denn nicht lyrisch klingen? Und die zweideutigen Beschreibungen vom Meer, zielen darauf ab, dass es nicht mit dieser eindeutigen Gewalt, die es ausmacht, dieser Naturgewalt, die eben nichts denkt und fragt, gleichgesetzt oder begriffen wird, sondern mit all den Zweifeln und Abschweifungen und Zweideutigkeiten, die das menschliche Denken so mit sich bringt.

      1. Das ist eine sehr gute Gegenfrage, die mich eigentlich auch schon zum Schweigen bringt 😉
        Deine Erklärung gefällt mir. Das trifft die Sache glaub ziemlich genau. Die Faszination für das Meer und grundsätzlich all diese Zweideutigkeiten des menschlichen Denkens. Wie wir hinter allem einen tieferen Sinn vermuten und suchen… Wirklich kluge Worte, die du wählst! 🙂

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