Zehn

Bei Zehn anfangen und dann rückwärts zählen. Die Träume vergessen bei Eins und die Tränen bei Null. Springen, ohne zu wissen, wo man aufkommen wird. In welcher Weise das Leben aufkommen wird für mich. Ein Auskommen und Aufkommen. Und natürlich frage ich mich, was ich hier will und mache Pläne für das nächste Jahr, weil es immer einfacher ist, sich die Zukunft vorzustellen, bevorstehende Niederlagen in die Zukunft zu verlegen, statt die Niederlagen der Gegenwart auszukosten. Die Balance zu finden, zwischen der notwendigen Niedergeschlagenheit und der ebenso notwendigen Hoffnung, alles könnte noch einmal gut werden.

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