Veränderungen

Immer noch, immer wieder, geht es um „nationale Interessen“, ohne dass jemals das Konzept der „Nation“ ernsthaft in Frage gestellt würde. Vielleicht ist es naiv, aber sollte Europa nicht als eine Gemeinschaft gedacht (und endlich auch gelebt) werden, deren Idee nicht nur über Nationen hinausgeht, sondern nationales Denken, nationale Identität obsolet macht, weil derart kleinstaatliches (auf vermeintliche Sicherheit und Machterhalt ausgerichtetes) Denken aufgehoben wird vom Willen als europäische Gemeinschaft Aufgaben bewältigen zu können, Lösungen zu finden, die jedes einzelne Land in seinen nationalen Grenzen überfordern würde?

Während sich alles ändert, grundlegend und mit Auswirkungen, die wir spätestens seit diesem Jahr zu deutlich spüren, um sie zu ignorieren, stellen sich nur wenige Medien und nur wenige der politisch Verantwortlichen der Tatsache, dass es eine grundlegende Veränderung der Lebenswirklichkeit für jeden Einzelnen von uns geben wird. Es ist diese Unsicherheit über die wir reden sollten. Denn sie zu verschweigen, erzeugt Angst, sie zu verleugnen wäre eine Lüge, die gravierende Folgen haben könnte, sich ihr nicht zu stelle führt zu Chaos und auf die Dauer zu Handlungsunfähigkeit.

Die Veränderung wird es geben. Aber wir können sie gestalten, wenn wir sie nicht länger verschweigen.

Werbeanzeigen