Umformungen

Am Wochenende in der Schweiz bei sehr wertvollen Gesprächen hat das Thema Transformation noch einmal eine neue Dimension angenommen. Weil ich während der Gespräche das eine oder andere Vorurteil, das lange Zeit meinen Blick beschränkt hat, transformieren konnte. So habe ich zum Beispiel begriffen, dass nichts, was mir oberflächlich erscheint, es tatsächlich ist. Alles weist nur zurück auf meine eigene Oberflächlichkeit, zeigt mir diese auf. Diese Oberflächlichkeit mit der ich manche Dinge vorschnell bewerte, um mich nicht weiter mit ihnen auseinandersetzen zu müssen, ist nur ein Filter, den ich mir selbst auf die Augen gelegt habe.

Die Tatsache, dass es keine Tatsachen gibt. Oder jedenfalls sehr viel weniger als wir uns immer wieder glauben machen wollen. Dafür Vorstellungen. Und manchmal die Möglichkeit, heraus zu finden, was dahinter steckt. Hinter den Vorstellungen.

Dass Egoismus mangelnde Selbstliebe ist, z.B.. Dass Fehler nicht automatisch ein Scheitern sind, sondern häufig notwendige Schritte, um die eigene Balance und die Balance im Austausch, im Zusammenleben mit denjenigen, die wir lieben, wiederherzustellen, anzupassen und zu korrigieren.

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5 Gedanken zu “Umformungen

  1. Meine am Wochenende erlebte Blicktransformation ging dahin, dass ich meine Selbstzerfleischung neu verstehen kann. Und nicht nur verstehen. Der Blick hat sich tatsächlich verändert von „ich muss doch tun“ zu „ich bin bereit zu tun“.
    Danke dir!

  2. ich finde es mehr wie interessant, dass du (vorher) Fehler als Scheitern angeschaut hast, auf die Idee bin ich noch nie gekommen- Fehler sind Fehler, die, einmal gemacht, dann transformiert werden können, besonders die, für die wir uns dann schämen-
    wie gerade bei Soso kann ich den lebendigen Austausch in und zwischen den Zeilen lesen und freue mich daran- nun frage ich mich gerade, ob mein Körper mich gerade scheitern lehrt … aber das ist ein anderes Thema

    liebe Grüsse

    1. Es tut mir so leid, dass Dir Dein Körper wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich hatte mich so auf Dich gefreut. Dass es offenbar nicht alltäglich ist, Fehler als Scheiter anzusehen, darüber muss nun wiederum ich erst einmal nachdenken. Danke. Und alles Gute für Dich!

      1. ich habe gestern auch noch weiter darüber nachgedacht und bin dazu gekommen, dass es manchmal einfach Fehler gibt, worauf nicht wirklich Schlimmes folgt und dann gibt es diese, die uns scheitern lassen oder wenigstens so fühlen … besser kann ich es gerade nicht ausdrücken, sorry und danke für deins zu mir hin, ich hatte mich auch sehr gefreut … seufz

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