03. August

Das Schreiben, das einfach nicht mehr statt findet. Ein scheinbar natürlicher Vorgang. Unter dem ich nicht einmal leide, der mich nur irritiert.

Es gibt nichts mehr, das ich einfach formulieren könnte. Nur immer wieder Fragen, die auftauchen, Fragen, denen nachzugehen sich durchaus lohnen würde. Warum ich es dennoch nicht tue? Viele Theorien, die meisten haben mit Zweifel zu tun, mit diesen Geschichten, die, weil wir sie uns so unermüdlich selbst erzählen, stärker werden als die Wirklichkeit.

Aber auch damit, dass Sommer ist, dass wunderbare Begegnungen stattfinden, dass so viele schöne Dinge geschehen, die einfach zu privat sind, um sie teilen zu können. Jedenfalls jetzt und direkt.

Ob das etwas mit „Qualität“ zu tun hat? Ob also etwas dran ist an diesem Satz, den André Spiegel unter dem Eintrag vom 01. August in seinem Blog „fortlaufend“ notiert hat; „Es dürfte beim Lesen – aber noch viel entschiedener beim Schreiben – überhaupt nicht auf etwas so vordergründiges wie Qualität ankommen.“