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Ein Selbstverständnis, das langsam, aber unaufhaltsam zerbrach, wie in diesem Gedicht von Bosko Tomasevic: Die natürliche Geneigtheit der Dinge:

 

nichts geht weg

es währt nur

erstarrt und währt

„in sich ohne sich“

neben mir

niemals mit mir

dies hier fern von mir

von jeder nähe fern

und es beklagt sich niemals über irgendetwas

währt nur

auch ohne mich

ist da

was hoch ist und was tief ist

wird fallen und immer tiefer fallen

und man wird von ihm durchdrungen werden

 

zitiert aus Matrix 

 

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