Erinnerungen

Knausgard geht ja tatsächlich noch einmal zurück, versucht nicht nur zu verstehen, was ihm widerfahren ist, wie er geworden ist, was er nun ist, sondern er durchlebt das alles noch einmal, einschließlich der Peinlichkeit, die darin liegt, es mit diesem Abstand zu sehen, aus dieser „reifen“ Perspektive.

Ich war so alt wie P. jetzt, als ich den Unfall hatte, vielleicht etwas jünger. Dabei habe ich mich viel kindlicher in Erinnerung. Der Besuch, der im Krankenhaus um mein Bett herumstand, während ich auf der Bettpfanne saß, und vor Peinlichkeit starb, ohne die geringste Idee, wie ich aus dieser Situation herauskommen könnte. Raudi, der Stofftierhund, den ich geschenkt bekam, jemand (A.?), der mir Pommes und Currywurst ins Krankenhaus brachte, wie ich mir das gewünscht hatte. Kein Rap, kein Smartphone, keine Youtube Videos. Stattdessen lautmalerische Textmitschriften der Beatles Lieder und hart erkämpfte Verabredungen

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