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Der Angriff auf die Ungenauigkeiten. Immer wieder. Selbst auf die Ungenauigkeiten meines Schmerzes.

Der Glaube, dass mich alles verlassen hat. Dass es Zusammenhänge gab, in denen ich nicht nur geborgen, sondern aufgehoben gewesen bin, die nun zerstört sind, nicht wiederholbar. Nie wieder werde ich mich so vollständig, so ganz, so glücklich fühlen, wie während der Schwangerschaft. Als wäre damals nicht auch die Angst um das Kind gewesen, die Sehnsucht, es endlich zu sehen, in den Armen zu halten. Als wäre nicht alles von Anfang an auf Vergänglichkeit ausgerichtet.