(18)

Es ist nicht wahr, dass ich nicht mehr schreibe. Ich weiß nur nicht, was ich schreibe. Mein Schreiben ist ortlos geworden. Führt weder hin noch weg. Ist auch nicht verschwiegen (wie das von Ilse Aichinger), oder grausam und tröstend (wie das von Marguerite Duras). Ich verschwinde nicht in diesem Schreiben und ich offenbare mich nicht. Dazwischen aber ist nur Gerede. Keine Schrift.

Advertisements