Möwen

Möwe(n)
Möwe(n)

Sie stand am Hafen, sah den Schiffen nach. Möwen, hatte sie kürzlich gelesen, seien früher einmal Engel gewesen. Unter ihren Flügeln fänden sich noch Reste der verkümmerten Hände, die sie nun nicht mehr brauchten.

Sie fragte sich, ob sie ihre Hände noch brauchte, und ob es vielleicht so einfach ist: Wenn sie sich sicher sein kann, ihre Hände nicht mehr zu benötigen, werden sie verkümmern und Flügel werden an ihrer Stelle wachsen.

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7 Gedanken zu “Möwen

  1. meine Hände sind mit meine wichtigsten „Werkzeuge“, die möchte ich mein Leben lang nicht missen müssen, meine Flügel, die wachsen direkt unterhalb der Schulterblätter 😉

  2. Hände sind etwas ganz Tolles, finde ich. Ich freue mich sie zu haben. Noch. Aber im Bedarfsfall sie gegen Flügel eintauschen, wäre eine gute Option.

    Danke für diese Zeilen …

    Ein Bild von Paul Klee heißt übrigens: Statt Hände Flügel. Er hat sich ja auch sehr intensiv mit Engeln auseinandergesetzt. https://www.nordkirche.de/nordkirche/bischofsrat/bischoefinnen-und-bischoefe-im-sprengel/bischoefin-kirsten-fehrs/predigten/detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1539&cHash=f764fdf6493ff2d56e23fa7357ab3193

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