18. Januar

Aufgewacht mit starken Schmerzen, die nur sehr langsam abklingen. Aufgewacht mit der (unbeantwortbaren) Frage, wer ich bin. Aufgewacht mit der Sinnlosigkeit von allem. Aufgewacht mit dem fortwährenden eigenen Scheitern. Aufgewacht mit der Erinnerung an den großen Bluterguss auf P.´s Oberschenkel, vom Bandenkampf in der Straße. Aufgewacht mit mir und keinen Weg heraus gefunden.

Raureif auf den Dächern, eine dünne Eisschicht auf den Autos und winzige Schneeflocken, die vorsichtig, behutsam auf die Erde segeln.

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