09. Dezember

Gekränkt von der Art und Weise, wie E. gestern reagiert hat, als ich sie freudig überrascht begrüßte, verunsichert, weil auch S. sich nicht, wie vereinbart, meldet. Aber andererseits auf einmal Aufsätze, Berichte, Essays zum Wasser finden, einfach so, ohne gesucht zu haben, merken, wo viele Fäden schon lange mitlaufen und dass sie jetzt vielleicht, wenn es mir gelingt dran zu bleiben, zusammenlaufen können, ein Muster ergeben.

Wie sich das lebenslänglich wiederholt, der Vorgang der Geburt, das schmerzhafte Ausbrechen aus Orten, die zu eng geworden sind.

Die Notwendigkeit, mit dem Bloggen aufzuhören, um mich endlich wieder langfristig auf etwas konzentrieren zu können, und die Unmöglichkeit, so ganz ohne Austausch (auch ohne Bestätigung) zu bleiben.

Aber alles soll gewagt sein… Die Frage ist nur, wie fange ich es an. Viel leichter vermutlich, als ich mir weismachen will.

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