Meeresboden

Meeresboden - Isla volante

Meeresboden – Isla volante

Nichts geschieht von selbst, oder alles, und es ist allein mein Wille, der sich dem entgegenstellt. So wie der Meeresboden, der es ernst meint. Die Frage, wie es sich mit dem Licht verhält. Ist Licht mehr als ein Widerspruch zur Dunkelheit?

Stimmen, die einander Worte zurufen, Laute, die auf Erinnerungen stoßen, bevor sie ihr Ziel erreichen, straucheln, die Orientierung verlieren, fallen.

Vielleicht fällt Licht auf das gefallene Wort. Den Meeresboden erreicht es nie.

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3 Gedanken zu “Meeresboden

  1. Zu Grunde gehen. Wir. Das Licht.
    Da wo es am dunkelsten ist.
    Ob es dieser Widerspruch ist? Der in sich die Verheissung trägt, dass alles vergänglich ist. Ein Fluch, ein Segen.
    Sich abstoßen, vom Grund, auftauchen, die Lungen füllen.
    Ist das Leben?

    Ein sehr inspirierender Text! Danke.

  2. Ist es nicht so, daß das Licht im Dunklen und das Dunkle im Licht existiert, einfach so, gleich, ohne Wertigkeit im Sein. Das Eine ist immer im Anderen enthalten,so wäre es mir jedenfalls lieber. Ich mag es nicht, daß es immer diesen „Gegenpart“ geben muß, ständiger Kampf um die vermeintlich richtige Seite. Wie oben so unten, soll schon der Hermes Trismegistos gesagt haben…oder verlier ich jetztden Faden? Auf alle Fälle schöner Text! Sei lieb gegrüßt!

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