Wasser

Einen Essay über das Wasser würde ich gerne schreiben. Was nahe liegt. Da ist der elektrisierende Satz von Keith Waldrop „Wir sind nur Wellen, wir wissen nichts vom Wasser“, der bis jetzt nichts von seiner Faszination verloren hat. Die Bilder von Fang Lijun. Die Texte zum Meer. Und natürlich Anne Carson. Ihre „Anthropologie des Wassers“. Schreiben ist Schwimmen, immer wieder untertauchen, sich in der Strömung verlieren, verzweifelt versuchen zum Ufer zurückzukehren.

Das Wasser, wie es Grenzen überschreitet, sich ansammelt, gewaltsam zerstört, oder auch ganz langsam, beinahe zärtlich, allein aufgrund seiner Beharrlichkeit, Dinge verändert.

10 Gedanken zu “Wasser

  1. die Tiefe des Wassers, seine Anpassungsfähigkeit, seine Nichtfarbe, sein Fliessen, Strömen, Plätschern … und so vieles mehr, ich freue mich auf deinen Essay

    herzliche Grüsse Ulli, nun wieder mit im Boot

  2. Wenn dich tiefgründige und klasse geschriebene Geschichten zum Thema Wasser interessieren: Das Buch „Wassererzählungen“ von John Düffel hat mich begeistert! Ich bin gespannt, welchen Aspekt des Wassers du in deinem Essay aufgreifen wirst.

      1. Interessant, wie du das Buch beschrieben hast. Mich haben die Geschichten völlig in den Bann gezogen, ich musste jedes Mal Pause machen und erstmal darüber nachdenken. Ich fand die Texte aber nicht grundsätzlich traurig, sondern meist mit einem Ausblick. Wahrscheinlich liest jeder etwas anderes darin.

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